
Leitfaden zur Auslegung von Gleichstrom-Magnetventilen mit 8 Schlüsselelementen Technische Unterstützung
Als führender Hersteller von Gleichstrom-Magnetventilen sind wir der Ansicht, dass die optimale Konstruktion eines Gleichstrom-Magnetventils auf den folgenden 8 Schlüsselelementen beruht:
Nr. 1 Erforderliche Bewegungsrichtung
Magnetspulen können so konstruiert sein, dass sie eine Schub-, Zug- oder Drehbewegung erzeugen. Sie müssen festlegen, welche Funktion für Ihre Anwendung am besten geeignet ist.
1.1 Offenes Rahmenmagnetventil:
Diese Art von Magnetventil arbeitet mit einem präzisen Hubmechanismus und eignet sich daher für zahlreiche industrielle Anwendungen, wie z. B. Leistungsschalter, Kameraverschlüsse, Scanner, Münzzähler und Spielautomaten. Obwohl es für Gleichstrom ausgelegt ist, ist es dennoch mit Wechselstromgeräten kompatibel.
1.2 Das Haltemagnetventil:
Das Grundprinzip eines Haltemagneten besteht darin, das Magnetfeld durch Steuerung des durch die Spule fließenden Stroms schnell zu verändern. Nach dem Einschalten konzentriert sich das Magnetfeld im Zentrum des Kolbens, während in anderen Bereichen keine Magnetkraft erzeugt wird.
1.3 Der rastende Elektromagnet ist eine Art offener Rahmen, nutzt aber den Vorteil eines Permanentmagneten. Beim Anlegen von Spannung bewegt sich der Kolben zur Mitte des Spulenkörpers und bleibt aufgrund des erzeugten Magnetfelds auch nach dem Abschalten in derselben Position. Dadurch kann der Kunde Energie sparen und das Risiko eines Spulenbrands vermeiden.
1.4 Rohrförmiges Magnetventil, das über eine lineare Schub-Zug-Funktion verfügt und in vielen Startvorrichtungen eingesetzt wird, wie z. B. in Fahrzeugzündanlagen und elektrischen Türschlössern, um zu ermöglichen, dass die Tür im verriegelten Zustand erheblichen Kräften standhält.
1,5 Drehmagnete
Drehmagnete nutzen einen Metallkern auf einer gerillten Scheibe. Die Rillen sind auf die Schlitze abgestimmt. Beim Einschalten zieht sich der Kern in das Gehäuse des Magneten zurück und die Scheibe rotiert. Nach dem Abschalten drückt eine Feder die Scheibe in ihre Ausgangsposition zurück. Da Drehmagnete robuster als andere Magnettypen sind, werden sie häufig in industriellen Anwendungen wie automatischen Verschlüssen und Lasern eingesetzt.
1.6 Magnetventil;
Magnetventile werden überall dort eingesetzt, wo der Flüssigkeitsstrom automatisch gesteuert werden muss. Sie finden zunehmend Verwendung in den unterschiedlichsten Anlagen und Geräten. Die Vielfalt der verfügbaren Bauformen ermöglicht die Auswahl eines Ventils, das optimal auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten ist.
Magnetventil Nr. 2 Größe
Sie müssen den verfügbaren Platz für den Einbau des Magnetventils ermitteln – Länge, Breite und Höhe. Beachten Sie, dass der von Ihnen vorgesehene Platz möglicherweise nicht ausreicht, um die nachfolgend definierten Kriterien zu erfüllen.
Nr. 3 Arbeitshub
Der Hubweg des Magnetkolbens/Ankers: Die von einem Magneten erzeugbare Kraft nimmt exponentiell mit dem Hubweg des Magnetkolbens (Ankers) ab. Der maximale Hubweg eines Magnetankers hängt von der Größe des Magneten ab. Kleinere/kürzere Magneten ermöglichen kurze Hübe (
Betätigungskraft Nr. 4
Die Betätigungskraft wird üblicherweise als die minimale Kraft definiert, die beim längsten Hub in Ihrer Anwendung erforderlich ist. Sie müssen abschätzen, wie viel Kraft benötigt wird, um das gewünschte Ergebnis in Ihrer Anwendung zu erzielen.
Nr. 5. Einschaltdauer
Das Tastverhältnis beschreibt das Verhältnis zwischen der Zeit, in der der Magnet bestromt (EIN) ist, und der Zeit, in der er stromlos (AUS) ist. Typische Bezeichnungen für das Tastverhältnis sind Dauerbetrieb (100 % EIN-Zeit), intermittierender Betrieb (25 % EIN, 75 % AUS-Zeit) und Impulsbetrieb (
Nr. 6. Umweltaspekte
Die drei wichtigsten Umweltfaktoren, die Sie definieren müssen, sind:
Umgebungstemperatur:
Die Spule eines Magnetventils erzeugt Wärme, sobald Strom angelegt wird. Je heißer das Magnetventil wird, desto geringer ist die von ihm erzeugbare Betätigungskraft. Die obere Grenze für die Betriebstemperatur des Magnetventils ist durch die Isolationseigenschaften der verwendeten Materialien bestimmt. Höhere Umgebungstemperaturen in einer bestimmten Anwendung führen zu einem geringeren Temperaturanstieg der Spule, was wiederum die Fähigkeit des Magnetventils, die erforderliche Kraft zu erzeugen, verringert. Daher ist es notwendig, die Umgebungstemperatur zu definieren, bei der das von Ihnen entwickelte Gerät betrieben werden soll.
Luftfeuchtigkeit/Nässe/Staub:
Magnetspulen müssen speziell für den Einsatz in extremen Umgebungen ausgelegt sein. In Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit muss die Spule vor Feuchtigkeitseintritt und das Gehäuse vor Korrosion geschützt werden. Bei hoher Staubbelastung muss der Anker der Magnetspule vor Staubeintritt geschützt werden. Leider steigen die Kosten der Magnetspule mit zunehmenden Anforderungen an den Umweltschutz. Daher ist es wichtig, dass Sie den erforderlichen Feuchtigkeits- und Staubschutz für Ihre Anwendung genau definieren, um die kostengünstigste Magnetspulenkonstruktion auszuwählen.
Lärmumgebung:
Wenn Lärm durch Umwelteinflüsse entsteht, müssen Antikollisionsvorrichtungen, Dichtungen und andere Bauteile an der Konstruktion angebracht werden.
Nr. 7. Lebensdauer des Magnetventils
Produktlebensdauer: Die Ein- und Ausschaltzeiten werden als Standard angegeben. Das Gehäuse des Magnetventils und andere wichtige Bauteile können je nach Konstruktionsanforderungen ausgetauscht werden und erreichen eine Lebensdauer von Millionen von Schaltzyklen.
Nr. 8. Elektronische Drahtverbindung
Gemeinsame Verbindung:
Anschlussdrähte, Stiftleisten, Klemmen und Steckverbinder. Je nach Bedarf.
Anschlusskabel:
Ein Teil des Kupferdrahts am Leiterkopf bleibt frei und wird nicht verklebt. Dieser Kupferdraht wird bei der Installation fixiert. Da der Elektromagnet üblicherweise auf der Steuerung montiert wird, wird der blanke Draht am Leiterkopf angelötet, um die Montage zu ermöglichen. Löten Sie einfach direkt auf die Platine.
PIN eingeben:
Verantwortlich für die Signalübertragung. Im Rahmen der Steckverbinderentwicklung wird der Kontakt durch die Steck- und Anschlussenden hergestellt. Das Steckende besteht üblicherweise aus einem elastischen und einem starren Teil, um die Kontaktsicherheit zwischen Stecker und Buchse zu gewährleisten. Kabelverbindungen erfolgen über Leiterplatten- oder Draht-zu-Leiterplatten-Verbindungen.
Terminal:
Die Drahtenden eines Stromkreises werden mit den elektronischen Bauteilen elektrischer Geräte verbunden, um Signalübertragung und Stromversorgung zu gewährleisten. Gängige Anschlussarten sind Schraubklemmen, Crimpverbinder, Steckklemmen usw.
Anschluss:
Anschlüsse lassen sich in vier Typen unterteilen: Schweißdrahtanschlüsse, Crimp-Drahtanschlüsse, isolierte Gewindeanschlüsse und lötfreie Wickelanschlüsse. Bei Leiterplatten gibt es vier Arten von Kontaktanschlüssen: Direktschweißanschlüsse, gebogene Schweißanschlüsse, SMD-Anschlüsse und lötfreie Pressanschlüsse, die mit den Stiften eine Stecker-Buchsen-Verbindung bilden. Eine detaillierte Beschreibung wird hier nicht gegeben.
